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Online-Seminar: Die Immobilien-GmbH - Gestaltungspotentiale erkennen und nutzen

Informationen:

Seminarnummer:
52972
Referent(en):
Dipl.-Finw. (FH) Nico Schley
Ort/Anschrift:
Online-Seminar,
Kategorien:
Kollegenseminare, Seminare, Online-Seminare
Geeignet für + Fachberater:
Fachberater für Vermögens- und Finanzplanung (DStV e.V.)
Max. Teilnehmer:
499
Termine:
22.04.2021 11:00 Uhr – 12:30 Uhr
22.04.2021 09:00 Uhr – 10:30 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglied):
226,10 € inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
339,15 € inkl. USt.

Beschreibung

Anerkannt für 1 Stunde DStV-Fachberater-Pflichtfortbildung:
Fachberater/-in für Vermögens- und Finanzplanung


Wohl jeder Steuerberater hat Mandanten, die über ein mehr oder weniger umfangreiches Immobilienvermögen verfügen. Zumeist werden die Immobilien im Laufe der Jahre sukzessive erworben und schlicht als Einzelobjekte im Privatvermögen gehalten.

Das Seminar soll daher zeigen, welche vorteilhaften Gestaltungsmöglichkeiten sich bieten, wenn Immobilienvermögen in einer GmbH zusammengefasst wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von steuerartübergreifenden Gestaltungsmöglichkeiten (insbesondere ESt/KSt/GewSt, GrESt und ErbSt). Hierbei werden auch die jeweiligen Vor- und Nachteile der Immobilien-GmbH gegenüber vermögensverwaltenden oder gewerblich geprägten Personengesellschaften näher dargestellt: Durch Inanspruchnahme der erweiterten gewerbesteuerlichen Kürzung können laufende Mieteinkünfte und Veräußerungsgewinne „gewerbesteuerfrei“ vereinnahmt werden, so dass die Gesamtsteuerbelastung der Immobilien-GmbH bei knapp 16 % liegt. Durch eine Holding-Struktur kann die Steuerbelastung für Veräußerungsgewinne auf unter 2 % gesenkt werden. Im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge können verschiedene Möglichkeiten genutzt werden, um die Anteile an der Immobilien-GmbH ohne Anfall von Schenkungsteuer auf die nachfolgende Generation zu übertragen. Im Bereich der Grunderwerbsteuer lassen sich Steuerbelastungen durch entsprechende Gestaltungen vermeiden oder zumindest verringern. In diesem Zusammenhang werden auch die geplanten Änderungen des GrEStG zur Einschränkung von „Share Deals“ sowie die aktuellen Entwicklungen bei der Konzernklausel (§ 6a GrEStG) dargestellt. Des Weiteren können bei der typischen GmbH & Co. KG, bei der/die Kommanditist(en) zugleich Gesellschafter der Komplementär-GmbH sind, verdeckte Gewinnausschüttungen der GmbH an den/die Kommanditisten i.S.d. § 8 (3) S2 KStG vorliegen, wenn der Gewinnanteil der Komplementär-GmbH nicht angemessen, d.h. zu niedrig ist („verhinderte Vermögensvermehrung“).  

  

1.    Abgrenzung Immobilien-GmbH <> vermögensverwaltende und gewerblich geprägte Personengesellschaft

        Betriebsvermögen/Steuerverstrickung <> Privatvermögen/10-jährige „Spekulationsfrist“ nach § 23 EStG,     
        Bruchteilsbetrachtung, AfA-Bemessungsgrundlage/AfA-Sätze, § 6b EStG, Steuerbelastungsvergleiche,
        Steuervergünstigungen nach dem GrEStG (§§ 3, 5, 6 und 6a GrEStG), Steuervergünstigungen nach dem ErbStG
        (§ 13 Abs. 1 Nr. 4a/b/c, § 13a/b und § 13d ErbStG)

2.    Ertragsteuerliche Gestaltungsmöglichkeiten

        “Gewerbesteuerfreiheit“ durch Inanspruchnahme der erweiterten gewerbesteuerlichen Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2
        GewStG, Voraussetzungen und Fallstricke der erweiterten Kürzung, aktuelle Entscheidungen des BFH, Abgrenzung
        Vermögensverwaltung <> Gewerbebetrieb (insbesondere gewerblicher Grundstückshandel und Betriebsaufspaltung),
        Schaffung von zusätzlichem AfA-Volumen („AfA-Step-Up“), Inanspruchnahme von § 8b KStG bei Holding-Strukturen

3.    Grundwerbsteuerliche Optimierung

        Grunderwerbsteueroptimierung beim Kauf/Verkauf der Immobilien bzw. der Geschäftsanteile,
        Gestaltungsmöglichkeiten zur Übertragung von Immobilien auf eine GmbH ohne Anfall von GrESt, Aktuelle
        Entscheidungen des BFH zur Konzernklausel (§ 6a GrEStG) sowie neuer Erlass zu § 6a GrEStG vom 22.09.2020,
        Exkurs: Geplante Reform der Grunderwerbsteuer zur Einschränkung von „Share Deals“

4.    Steueroptimierte vorweggenommene Erbfolge

        Immobilien im ErbStG: schädliches Verwaltungsvermögen <> begünstigtes Betriebsvermögen, Nutzung von
        Steuervorteilen für Wohnungsunternehmen, Nießbrauchsgestaltungen

Weitere Informationen

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