Technische Hilfe: 069 975821-60 Steuerakademie: 069 975821-0 Warenkorb (0)

Betriebsübergabe im Handwerk

Informationen:

Seminarnummer:
52665
Referent(en):
Dipl.-Kfm. Klaus H. Deist
Ort/Anschrift:
Stadthalle, Marktplatz 14 34225 Baunatal
Kategorien:
Kollegenseminare, Seminare
Geeignet für Fachberater:
Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV)
Max. Teilnehmer:
30
Termine:
07.11.2019 09:00 Uhr – 17:00 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglieder):
345,10 € inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
517,65 € inkl. USt.

Beschreibung

Neben der erbschaft- und schenkungsteuerlichen Behandlung der Betriebsübergabe spielt auch die ertragsteuerliche Behandlung eine entscheidende Rolle.

Seit der Neuregelung des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes sind verschärfte Regelungen bei der Übertragung von Handwerksunternehmen zu beachten. Es wird zwischen begünstigtem und nicht begünstigtem Betriebsvermögen unterschieden. Vor einer geplanten Übertragung sind umfangreiche Berechnungen durchzuführen, um das Optimum für den Mandanten herauszuholen.

Die Überbewertung von Handwerksunternehmen nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren (§ 11 Abs. 2 i.V.m. §§ 199 ff. BewG) wurde durch die Erbschaftsteuerreform nicht beseitigt. Neben den "Hinweisen der BStBK zur Bewertung von KMU" kommt in diesem Zusammenhang dem "AWH-Standard" der Handwerkskammern eine wesentliche Bedeutung zu.

1. Die Bedeutung der Unternehmensbewertung

1.1 IDW S 1 und AWH-Standard der Handwerkskammern

1.2 Optimierungsmöglichkeiten beim vereinfachten Ertragswertverfahren und Substanzwertverfahren

1.3 Abschlag für Familiengesellschaften

2. Ertragsteuerliche Fallstricke

2.1 Fehlervermeidung bei Übertragung eines Einzelunternehmens

2.2 Möglichkeiten der Gründung einer Personengesellschaft

2.3 Übertragung Mitunternehmeranteil (mit Sonderbetriebsvermögen)

2.4 Übertragung GmbH-Anteil

2.5 Betriebsaufspaltung

3. Voraussetzungen der begünstigten Übertragung von Familienbetrieben bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer

3.1 Begünstigungsfähiges und begünstigtes Vermögen

3.1.1 Sonderbetriebsvermögen, Finanzmittel und 90%-Test

3.2 Verwaltungsvermögen

3.2.1 Möglichkeiten und Einschränkungen bei der Schulden- verrechnung

3.3 Verbundvermögensaufstellung bei Beteiligung an Personen- und Kapitalgesellschaften

3.3.1 Ermittlung des begünstigten Vermögens

3.3.2 Quotale Berücksichtigung von Wirtschaftsgütern und Schulden

3.3.3 Schuldenkonsolidierung

3.4 Verschonungsregelungen

3.5 Lohnsummenregelungen

3.6 Investitionsklausel bei Erwerb von Todes wegen

3.7 Stundung der Erbschaftsteuer

3.8 Beteiligungsquote der Familienkapitalgesellschafter 25 % oder weniger

3.9 Abfindungsbeschränkungen bei Familiengesellschaften

4. Betriebsveräußerung und Betriebsverpachtung

5. Versorgung des Übergebers und seines Ehegatten

‹ zurück