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Typische Fehler bei der Deklaration und Gestaltungsberatung

Informationen:

Seminarnummer:
52689
Referent(en):
Michael Brügge
Ort/Anschrift:
Steuerakademie, Mainzer Landstraße 211 60326 Frankfurt am Main
Kategorien:
Kollegenseminare, Seminare
Geeignet für Fachberater:
Fachberater für Restrukturierung und Unternehmensplanung (DStV e.V.)
Max. Teilnehmer:
15
Termine:
25.10.2019 09:00 Uhr – 13:00 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis (Verbands-Mitglieder):
226,10 € inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
339,15 € inkl. USt.
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Beschreibung

Die Haftungsgefahren steigen ständig. Die Ursachen hierfür sind Zeit- und Kostendruck, die Flut von Gesetzen, Richtlinien und Erlassen sowie nicht zuletzt Entwicklungen in der Rechtsprechung, die den Verantwortungsbereich des Steuerberaters stetig erweitern. Man denke nur an die Folgen der BSG-Entscheidung vom 29.08.2012 zur Statusfeststellung für die Lohnbuchführung oder das Urteil des BGH vom 26.01.2017 zur insolvenzrechtlichen Warnpflicht des mit der Jahresabschlusserstellung befassten Steuerberaters.

Das Seminar befasst sich zunächst mit den Grundlagen der beruflichen Haftung des Steuerberaters. Welche Beratungspflichten treffen den Steuerberater? Wann müssen Risikohinweise an den Mandanten dokumentiert werden? Was ist zu tun, wenn man auf Deklarationsfehler des Vorberaters stößt? Wie schützt man sich vor beratungsresistenten Mandanten? Wann droht eine Haftung gegenüber Nichtmandanten? Wie kann ein Auskunftsvertrag mit der Hausbank der GmbH, für die der Jahresabschluss erstellt wird, vermieden werden? Unter welchen Voraussetzungen ist eine Steuernachforderung des Finanzamtes ein Schaden im Rechtssinne? Wann trifft den Mandanten ein Mitverschulden? Wann verjähren Regressansprüche?

Im Anschluss werden typische Haftungsgefahren bei der Steuerdeklaration sowie Gestaltungsberatung erörtert (steuerliches Einlagenkonto, verdeckte Betriebsaufspaltung, ungewollte Beendigung einer Betriebsaufspaltung, Übertragung von Mitunternehmensanteilen mit Sonderbetriebsvermögen, gewerbesteuerrechtliches Schachtelprivileg, schenkweise Übertragung von steuerlichen Betriebsvermögen etc.). Tipps zu deren Vermeidung und Risikovorsorge (Dokumentation, Einschaltung eines Spezialisten, angemessener Versicherungsschutz, vertragliche Haftungsbeschränkung, Haftungsbegrenzung durch Rechtsform) schließen das Seminar ab.

  • Grundlagen der beruflichen Haftung
  • Anteilstausch nach § 21 Abs. 1 UmwStG
  • Steuerliches Einlagenkonto nach § 27 Abs. 1 KStG
  • Erweiterte Kürzung des Gewerbeertrages nach § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG
  • Übertragung von steuerlichen Betriebsvermögen nach §§ 13a, 13b ErbStG
  • Vertragliche Haftungsbegrenzung
Bitte beachten:

Die Teilnahme an dem Qualitätssicherungsprogramm wird für Verbandsmitglieder, die bei der HDI Versicherungs AG eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, mit einem Prämiennachlass honoriert.

Voraussetzungen für einen 10%igen Prämiennachlass in der VH-Versicherung

1. Teilnahme an diesem Risikomanagement-Seminar

2. Nachweis von Fortbildungsveranstaltungen durch die Akademie (Umfang 40 Stunden einschl. Risikomanagement-Seminar) durch den Fortbildungspass

Anmerkung: Bei Nachweis der Fortbildung erhält der Teilnehmer einen 10%igen Nachlass auf seinen persönlichen Nettojahresprämienanteil. Die Summe aller qualitätsbezogenen Nachlässe ist auf 3.000 Euro begrenzt.

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